Für die duale Ausbildung begeistern

Die VerbundVolksbank OWL Stiftung macht sich seit 2015 stark für die duale Ausbildung. Mit dem Förderpreis „Duale Ausbildung“, der mit insgesamt 20.000 Euro dotiert ist, wollen wir dem viel diskutierten Ausbildungsweg in unserem Geschäftsgebiet zu einem positiveren Image verhelfen und wieder mehr junge Menschen für die duale Ausbildung begeistern. Damit setzen wir bewusst ein Zeichen gegen die „Entwertung“ der dualen Ausbildung. Schließlich hat das duale Ausbildungssystem Vorbildfunktion in der ganzen Welt und sichert in Deutschland die niedrigste Jugendarbeitslosenquote in Europa. Die Ausschreibungsfrist für die Abschlussjahre 2015 bis 2018 endete am 25. Oktober 2019. Die Preisverleihung dafür findet am 5. Februar 2020 statt.

Der Förderpreis im Überblick

Wer kann sich bewerben?

Sie haben Ihre duale Ausbildung in den für den ausgeschriebenen Preis relevanten Jahren mit einem überdurchschnittlich guten Ergebnis abgeschlossen und Ihre Prüfung bei einer Institution oder Kammer im Geschäftsgebiet der VerbundVolksbank OWL eG abgelegt. Darüber hinaus bringen Sie sich aktiv in die Gesellschaft ein und engagieren sich ehrenamtlich in einem Verein oder einer Institution. Die Ausschreibungsfrist für die Abschlussjahre 2015 bis 2018 endete am 25. Oktober 2019. Die Preisverleihung dafür findet am 5. Februar 2020 statt.

Wie wird der Preis vergeben?

Das Preisgeld in Höhe von insgesamt 20.000 Euro wird in fünf Einzelpreisen vergeben. Die Preisträger erhalten jeweils 4.000 Euro, davon:

  • 2.000 Euro in bar,
  • 1.000 Euro für eine Weiterbildungsmaßnahme,
  • 1.000 Euro für den Verein bzw. die Institution.
Wie entscheidet die Jury?

Die fachkundige Jury prüft die Bewerbung auf Vollständigkeit und Einhaltung der Ausschreibungsbedingungen. Neben Ihrer aussagekräftigen Begründung für Ihre Bewerbung, Ihrem Lebenslauf und dem Abschlusszeugnis bewertet die Jury auch Ihr gesellschaftliches/ehrenamtliches Engagement.

Aus dem Kreis aller Bewerberinnen und Bewerber werden bis zu fünfzehn Teilnehmer zu einer persönlichen Vorstellungsrunde eingeladen. Die Kandidatinnen und Kandidaten haben dort die Gelegenheit, sich der Jury vorzustellen und im persönlichen Gespräch zu überzeugen.

Die Preisverleihung

Die Preisverleihung findet im Rahmen eines öffentlichen Events statt.

Vertraulichkeit und Datenschutz

Ihre Unterlagen behandeln wir selbstverständlich vertraulich. Dies wird durch eine Vertraulichkeitserklärung sichergestellt, die alle Juroren, Mentoren und sonstigen Beteiligten vor Beginn des Wettbewerbs unterschreiben. Bitte beachten Sie auch unsere Datenschutzhinweise.

Ausgewählte Preisträger im Porträt

Lebensmitteltechnikerin

Daniela Gottwald

„Ohne Teamarbeit kann kein Einsatz gelingen.“

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Zerspanungsmechaniker

Marco Horenkamp

„Schließlich gibt es Werte nicht im Internet.“

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Straßenbauer

Tobias Kaufmann

„Es hat sich gelohnt, immer 100 Prozent  zu geben.“

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Orthopädiemechanikerin/Bandagistin

Laura Vogt

„Ich hätte mir keinen besseren Beruf vorstellen können.“

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Warum die duale Ausbildung förderwürdig ist ...

Reiter

„Es ist nicht genug zu wissen, man muss auch anwenden; es ist nicht genug zu wollen, man muss auch tun“, hat Johann Wolfgang von Goethe einmal gesagt. In diesen Worten findet sich weitestgehend auch das Prinzip der dualen Ausbildung wieder. Josef Tack, Kuratoriumsvorsitzender der VerbundVolksbank OWL Stiftung und Mitglied der Jury des Förderpreises, über die Bedeutung der dualen Ausbildung ...

Reiter

Die Kombination aus Wissen und Anwenden, aus theoretischem Unterricht und praktischer Anwendung im Betrieb, hat die duale Ausbildung zu einem Erfolgsmodell des deutschen Bildungswesens gemacht.

Wer einen Ausbildungsabschluss in Deutschland erreicht hat, kann sich durchaus mit Jugendlichen anderer Länder messen, die dort ein Studium absolviert haben. Doch damit nicht genug: Eine Berufsausbildung ist abwechslungsreich und bietet praxisbezogene Einblicke in verschiedene  Arbeitsbereiche und Abteilungen eines Unternehmens. Von Beginn an verdienen junge Leute eine angemessene Ausbildungsvergütung und haben somit ihr eigenes Geld, was eine gewisse Unabhängigkeit bedeutet. Auch die Chancen, nach der Ausbildung im Ausbildungsbetrieb einen attraktiven Arbeitsplatz zu bekommen, stehen gut. Viele Unternehmen bilden aus, um Arbeitsplätze mit Fachkräften aus den eigenen Reihen zu besetzen.

Mehr als die Hälfte eines Altersjahrgangs beginnt eine Ausbildung in einem der rund 330 anerkannten Ausbildungsberufe. Die Jugendlichen werden unter anderem als Fachkräfte von Industrie, Handel, Dienstleistungsunternehmen, Handwerk, Landwirtschaft oder von den Freien Berufen ausgebildet. Nachdem viele Jahre Lehrstellen fehlten, gibt es heute mehr Ausbildungsangebote als Ausbildungssuchende. In den letzten Jahren konnten die Betriebe daher teilweise ihre Lehrstellen nicht besetzen. Immer mehr Schulabgänger ziehen heutzutage das Studium einer Ausbildung vor.

Um die duale Berufsausbildung wieder attraktiver zu machen, ist es wichtig, Veränderungen anzustoßen, um auch in Zukunft dem drohenden Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Mit dem Förderpreis „Duale Ausbildung“ will die VerbundVolksbank OWL Stiftung junge Menschen für eine duale Ausbildung motivieren und den Wert dieses Karriereweges aufzeigen.

Mit dem Förderpreis „Duale Ausbildung“ haben wir neben dem Förderpreis „Junge Kunst“ eine zweite Auszeichnung, die junge Leute fördert und fordert, etabliert. In diesem Sinne freuen wir uns über viele Bewerbungen.

Die Jury – Ansichten & Überzeugungen

Jahrzehntelanges Engagement für die duale Ausbildung, eine unternehmerische Haltung, tiefgreifende Erfahrungen und Kenntnisse, was junge Menschen beim Start in das Berufsleben antreibt, und die Überzeugung, dass eine duale Ausbildung das beste Fundament für eine erfolgreiche Karriere ist – all dies und noch viel mehr zeichnet die Jury des Förderpreises „Duale Ausbildung“ aus. Für die verantwortungsvolle Aufgabe, Vorbilder für die duale Ausbildung zu finden, konnte die VerbundVolksbank OWL Stiftung renommierte Persönlichkeiten aus der Wirtschaftsregion gewinnen. Erfahren Sie in den Interviews, wie die Jurymitglieder die aktuellen Entwicklungen im Bereich der dualen Ausbildung beurteilen, welche Haltung sie dazu haben, was sie verbessern würden und warum sie sich für den Förderpreis ehrenamtlich einbringen.

Partner des Förderpreises „Duale Ausbildung“

   

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