Über OWL, Heimatgefühl und den Wert von Fürsorge und Engagement in dieser Zeit

Unter dem Leitgedanken „Sinn stiften und sinnvoll wachsen“ engagiert sich die VerbundVolksbank OWL Stiftung für nachhaltige Projekte, Initiativen und Themen, die in die „Heimat-Gesellschaft“ hinwirken. In diesem Sinne fördert die Stiftung besonders nachhaltige und langfristige Projekte in den Bereichen Kunst, Kultur, Sport, Wissenschaft und Forschung, Umwelt und Naturschutz, Völkerverständigung, Heimatpflege und Heimatkunde, Jugendhilfe und Altenhilfe, im öffentlichen Gesundheitswesen und im Wohlfahrtswesen. Im Vordergrund stehen in erster Linie langfristige Engagements, die nachhaltige Ergebnisse versprechen. Ein wichtiger Aspekt der Stiftungsphilosophie ist es, die Ressourcen – Geld, Wissen und Zeit – auf ausgewählte Projekte zu konzentrieren. Nur so lässt sich ein möglichst hoher Fördereffekt erzielen. Eine zentrale Rolle kommt dabei dem Kuratorium der Stiftung zu, denn die zwölf Mitglieder dieses Kreises sind maßgeblich an der Auswahl der Förderprojekte beteiligt. Im Dezember 2019 hat sich das Kuratorium neu formiert. Der Kreis vereint zwölf Menschen, die mit ihrer Arbeit, ihren Unternehmen und ihrem Engagement die Region OWL auf vielfache Art und Weise erfolgreich voranbringen.

Drei Fragen an …

Christina Baumann
Christina Baumann, PLANTAG Coatings GmbH, Detmold

Warum engagieren Sie sich im Kuratorium der VerbundVolksbank OWL Stiftung?

Das Kuratorium der VerbundVolksbank OWL Stiftung verfolgt Ziele, mit denen ich mich sehr gut identifizieren kann. Zu einem funktionierenden Gemeinwesen gehören Kunst und Kultur genauso dazu wie Sport, Wissenschaft und Heimat. Sich in einer Region mit der Familie wohlzufühlen und dafür hervorragende Projekte zu fördern – dies ist mir eine Herzensangelegenheit.

Was schätzen Sie an der Region Ostwestfalen-Lippe?

Die Region Ostwestfalen-Lippe ist eine der wirtschaftlich stärksten Regionen in Deutschland. Zugleich haben die Ostwestfalen und vielleicht noch ein bisschen mehr die Lipper ein sehr ausgeprägtes Heimatgefühl. Wer in dieser Region lebt, fühlt sich in der Regel hier sehr wohl, ist bodenständig und mit seiner Gemeinde verbunden. Die Region bietet eine sehr abwechslungsreiche Naturlandschaft und lässt auch in kultureller Hinsicht kaum Wünsche offen.

Welche Bedeutung hat aus Ihrer Sicht gesellschaftliches Engagement in der heutigen Zeit und auch in Zukunft?

Manchmal hat man heutzutage den Eindruck, dass das gesellschaftliche Engagement in der Bevölkerung erodiert. Viele Vereine haben Probleme, Nachwuchs und vor allem Funktionsträger zu bekommen. Dieses Phänomen ist auch bei der Besetzung politischer Ämter auf kommunaler Ebene zu erkennen. Meiner Meinung nach muss man dieser Entwicklung entgegenwirken, indem man selber Verantwortung an geeigneter Stelle übernimmt. Deshalb engagiere ich mich sehr gerne im Kuratorium der Stiftung der VerbundVolksbank OWL.

Dr. med. Hans-Jürgen Knopf
Dr. med. Hans-Jürgen Knopf, Chefarzt des St. Ansgar-Krankenhauses, Höxter

Warum engagieren Sie sich im Kuratorium der VerbundVolksbank OWL Stiftung?

Mir liegt viel an der Unterstützung des öffentlichen Raums, ehrenamtliches Engagement ist hier unverzichtbar. Somit bietet das Kuratorium für mich eine ideale Gelegenheit, mich einzubringen, um die verschiedensten Projekte, beispielsweise in Kunst und Kultur, in der Forschung oder im sozialen Bereich, zu unterstützen.

Was schätzen Sie an der Region Ostwestfalen-Lippe?

Ich bin ein Kind des Ruhrgebiets, wurde dort geboren, bin dort aufgewachsen und habe dort viereinhalb Jahrzehnte gelebt. Ich lebe nun seit über zehn Jahren in OWL. Meine Familie und ich sind hier freundlich aufgenommen worden. Der Ostwestfale ist anders, aber die Menschen haben es uns leicht gemacht, hier Fuß zu fassen und zu leben. Der Sinn für Pragmatismus, Realismus und die Zuverlässigkeit der Menschen kommen mir sehr entgegen. Unschlagbar sind die kulturelle Vielfalt der Region und ihre Landschaft. Wer sich hier nicht wohlfühlt, dem ist nicht zu helfen.

Welche Bedeutung hat aus Ihrer Sicht gesellschaftliches Engagement in der heutigen Zeit und auch in Zukunft?

In Zeiten von Populismus, Rechtstendenzen und Corona erleben wir aktuell tiefgreifende gesellschaftliche Veränderungen. Hinzu kommt der zunehmende Zerfall familiärer Strukturen, die früher einen immensen Halt gaben. Demokratische Strukturen werden letztlich dadurch direkt oder indirekt in Frage gestellt. Ich halte bürgerliches Engagement deshalb für eine der zentralen Säulen, um diesen Tendenzen entgegenzutreten und demokratische Strukturen zu stärken.

Dr. Ralf Becker
Dr. Ralf Becker, stellvertretender Kuratoriumsvorsitzender, Brakel, und Mitglied des Aufsichtsrates der VerbundVolksbank OWL

Warum engagieren Sie sich im Kuratorium der VerbundVolksbank OWL Stiftung?

Die Stiftung hat ein sehr breites Spektrum an Förderprojekten, die für unsere Region im kulturellen Leben eine bedeutende Rolle spielen. Die Projekte sind nachhaltig ausgerichtet und vor allem in unserer Heimat verankert. Besonders hervorzuheben sind darüber hinaus die vorbildlichen Förderpreise „Junge Kunst“ und „Duale Ausbildung“, die die Jugend ansprechen. Wegen dieses breiten Spektrums und der hohen Professionalität der Stiftungsorganisation mit ihrem Vorstand macht es Freude, mitarbeiten zu dürfen.

Was schätzen Sie an der Region Ostwestfalen-Lippe?

OWL ist sicher eine der unterschätzten Regionen in Deutschland und NRW. Aber die Vielfalt der Landschaften, der mittelständischen Industrie, des kulturellen und des Bildungsangebots bietet eine sehr hohe Lebensqualität. Der Ostwestfale gilt als stur, aber wer einmal eines der vielen Feste besucht hat, wird sich vom Gegenteil überzeugt haben.

Welche Bedeutung hat aus Ihrer Sicht gesellschaftliches Engagement in der heutigen
Zeit und auch in Zukunft?

Das gesellschaftliche Engagement, das auf Freiwilligkeit und Ehrenamt beruht, ist eine der großen Stützen unserer Gesellschaft, um nicht zu sagen, dass es der Kitt für unser Zusammenleben ist. Wahrscheinlich wäre ohne dieses Engagement ein erfülltes, glückliches Leben für uns alle gar nicht möglich. Das war immer schon so und wird ganz sicher auch in Zukunft nicht an Bedeutung verlieren.

Rainer Giesdorf
Rainer Giesdorf
Rainer Giesdorf, geschäftsführender Gesellschafter, Medien Centrum Giesdorf, Detmold

Warum engagieren Sie sich im Kuratorium der VerbundVolksbank OWL Stiftung?

Ich bin im Kreis Lippe schon seit vielen Jahren in karitativen Institutionen unterwegs, so für die Stiftung für Lippe und für die Stiftung Standortsicherung des Kreises Lippe. Dabei war und ist es für mich immer wieder begeisternd, mit erfrischenden Ideen konfrontiert zu werden und mit denjenigen Menschen zu diskutieren, die diese Ideen entworfen haben. So lag es nahe, über die Mitarbeit in der VerbundVolksbank OWL Stiftung den Blick über die lippischen Grenzen hinaus zu werfen und ich kann nur sagen: Es ist ein sehr lohnender Blick!

Was schätzen Sie an der Region Ostwestfalen-Lippe?

Nun sind wir Lipper ein in der Region OWL sehr selbstbewusstes Völkchen, was sich in dem Slogan „Wir sind das ‚L‘ in OWL“ verdeutlicht. Aber wir schauen natürlich über die „Grenzen“ traditionell zum Oberzentrum Bielefeld, aber seit der Fusion der Volksbanken Detmold und Paderborn-Höxter über vielfältige Kontakte auch verstärkt in diesen Teil unserer Region. Darüber hinaus gibt es vielfältige gesellschaftliche und wirtschaftliche Verbindungen, die es auch für einen Lipper selbstverständlich machen, über den Tellerrand des ehemaligen Fürstentums zu blicken. Wir in OWL können stolz sein auf diese Synthese aus Lebensqualität und Wirtschaftskraft!

Welche Bedeutung hat aus Ihrer Sicht gesellschaftliches Engagement in der heutigen Zeit und auch in Zukunft?

Gesellschaftliches Engagement entfaltet sich in sehr unterschiedlichen Formen auf wirklich allen gesellschaftlichen Ebenen. Dieses ehrenamtliche Engagement in seiner Gesamtheit ist schon längst eine der Klammern, die unser Gemeinwesen zusammenhalten. Und diese Bedeutung wird meines Erachtens in einer Zeit, in der selbst westliche Staatenlenker unverblümt dem Egoismus und der Ignoranz das Wort reden, noch weiter steigen.

Mona Niggemeyer-Hollmann
Mona Niggemeyer-Hollmann
Mona Niggemeyer-Hollmann, geschäftsführende Gesellschafterin der NIGGEMEYER GmbH Fahrzeug und Lackiertechnik, Paderborn, und Mitglied des Aufsichtsrates der VerbundVolksbank OWL

Warum engagieren Sie sich im Kuratorium der VerbundVolksbank OWL Stiftung?

Die Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts in unserer mittelständisch geprägten Region ist mir persönlich wie als Unternehmerin ein wichtiges Anliegen. Insbesondere der Förderpreis „Duale Ausbildung“, den die Stiftung vergibt, ist für mich und mein Handwerksunternehmen eine Herzensanlegenheit. Denn dieser Preis trägt zur Attraktivität der Berufe bei, die das Rückgrat unserer Wirtschaft bilden.

Was schätzen Sie an der Region Ostwestfalen-Lippe?

Zuallererst schätze ich an der Region die Menschen mit ihrer Bodenständigkeit und ihrer Zielstrebigkeit. Ostwestfalen und Lipper wissen, wo sie herkommen, ohne dabei provinziell zu sein. Aber auch die Landschaft mit Senne, Teutoburger Wald und Egge ist wunderschön und schützenswert. Auch deshalb setze ich mich mit der Stiftung für Umwelt- und Naturschutz in der Region ein.

Welche Bedeutung hat aus Ihrer Sicht gesellschaftliches Engagement in der heutigen
Zeit und auch in der Zukunft?

Gesellschaftliches Engagement trägt wesentlich zum Zusammenhalt bei. Gerade in Zeiten, in denen uns die Fragilität der Weltwirtschaft vor Augen geführt wird, ist diese Verbundenheit zwischen den Menschen und in der Region durch Bildung und Kultur Garant für ein stabiles Wirtschaften und
ein friedliches Zusammenleben.

Bernd Seibert
Bernd Seibert
Bernd Seibert, geschäftsführender Gesellschafter der Seibert GmbH & Co. KG, Beverungen, und Vorsitzender des Aufsichtsrates der VerbundVolksbank OWL

Warum engagieren Sie sich im Kuratorium der VerbundVolksbank OWL Stiftung?

Nach nahezu vier Jahrzehnten in genossenschaftlichen Ehrenamtsfunktionen für die VerbundVolksbank OWL war es für mich folgerichtig und wichtig, mich auch weiterhin für die Region und die Menschen vor Ort zu engagieren. Mit diesem Engagement bei der VerbundVolksbank OWL Stiftung habe ich einen idealen Weg gefunden, meinen Wunsch wirkungsvoll umzusetzen und bei der Auswahl und Förderung nachhaltig wirkender Projekte in unserer Heimatregion dabei zu sein.

Was schätzen Sie an der Region Ostwestfalen-Lippe?
Wer die Entwicklung der Region Ostwestfalen-Lippe in den vergangenen Jahren hin zu einer Technologieregion verfolgt, der wird in vielerlei Hinsicht feststellen, welchen ausgezeichneten Ruf unsere Region in Fachkreisen genießt. Und trotzdem hat sich die Region gleichzeitig auch zu einem Erholungsstandort mit hohem Freizeitwert und einer bodenständigen Bevölkerung entwickelt. Kurz formuliert: eine lebens- und liebenswerte Heimat.

Welche Bedeutung hat aus Ihrer Sicht gesellschaftliches Engagement in der heutigen
Zeit und auch in Zukunft?

Unser gesellschaftlicher Zusammenhalt wurde und wird durch das ehrenamtliche Engagement wesentlich gefördert und gestärkt und gewinnt zunehmend in allen Bereichen an Bedeutung. Ganz aktuell zeigt uns die Corona-Krise deutlich auf, in wie vielen Bereichen das ehrenamtliche Engagement unsere Gesellschaft bereits erfolgreich zu einer Einheit zusammenbindet, aber auch, wo es Nachsteuerungsbedarf gibt und wo wir uns in Zukunft noch stärker einbringen müssen. Ehrenamtliche Tätigkeiten müssen sich lage- und situationsabhängig permanent neu definieren, um quasi als Perpetuum mobile die Gesellschaft bei der Bewältigung gesellschaftspolitischer
Alltagsaufgaben zu begleiten.

Katja Urhahne
Katja Urhahne
Katja Urhahne, Geschäftsführerin der Stiftung Studienfonds OWL, Paderborn

Warum engagieren Sie sich im Kuratorium der VerbundVolksbank OWL Stiftung?

Stiftungen leisten in unserer Gesellschaft eine immens wichtige Arbeit und übernehmen eine große Verantwortung. Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie bereichernd Stiftungsarbeit sein kann, und freue mich über die Möglichkeit, mitwirken zu dürfen. Dabei liegen mir die Bereiche Bildung und Talentförderung besonders am Herzen.

Was schätzen Sie an der Region Ostwestfalen-Lippe?

Am meisten schätze ich an unserer Region ihre Innovationskraft, ihren „Spirit“! Als ländlich geprägte und oft unterschätzte Region schaffen wir es immer wieder, mit kreativen Ideen zu überraschen und neue Maßstäbe zu setzen. Dies gelingt uns, weil wir mutig und regionaltypisch beharrlich sind, weil wir uns untereinander kennen und uns vertrauen und weil wir es verstehen, uns erstklassig miteinander zu vernetzen. Der Charme unserer sanft hügeligen Landschaft einer Mittelgebirgsregion trägt zusätzlich dazu bei, dass man sich hier nicht nur heimisch, sondern auch wohlfühlen kann. Gepaart mit einem reichhaltigen Sport- und Kulturangebot, bietet OWL damit eine sehr hohe Lebensqualität – eine Region, in der ich gerne zu Hause bin!

Welche Bedeutung hat aus Ihrer Sicht gesellschaftliches Engagement in der heutigen Zeit und auch in Zukunft?

Gesellschaftliches Engagement ist das, was uns zusammenhält. Für mich bedeutet es, füreinander einzustehen und gemeinsam Verantwortung zu übernehmen. Auch Unternehmen verstehen sich heute als Corporate Citizens und übernehmen stärker noch als früher Verantwortung in den unterschiedlichen Bereichen unserer Gesellschaft. Dieses Engagement – sowohl das rein bürgerliche als auch das unternehmerische – ist angesichts der großen Herausforderungen, denen wir uns in Gesellschaft, Politik, Wirtschaft und Klimaschutz gegenübersehen, heute und auch in Zukunft eine unverzichtbare Säule unserer Gesellschaft.

Norbert Wulf
Norbert Wulf
Norbert Wulf, Partner bei Bee Wulf und Partner Steuerberater - Wirtschaftsprüfer, Paderborn

Warum engagieren Sie sich im Kuratorium der VerbundVolksbank OWL Stiftung? Persönliches Engagement ist für mich die Grundvoraussetzung meines Handelns, denn „nur wer sich bewegt, kann etwas bewegen“. Durch meine Mitarbeit im Kuratorium der VerbundVolksbank OWL Stiftung sehe ich die Möglichkeit, Verantwortung zu übernehmen, um etwas zu „bewegen“.

Was schätzen Sie an der Region Ostwestfalen-Lippe?

Die Region Ostwestfalen-Lippe bedeutet für mich „Heimat“. Hier bin ich geboren, hier fühle ich mich wohl, hier bin ich zu Hause.

Welche Bedeutung hat aus Ihrer Sicht gesellschaftliches Engagement in der heutigen Zeit und auch in Zukunft?

Gerade in der heutigen Zeit, aber auch in Zukunft wird es immer mehr darauf ankommen, „Werte“ zu vermitteln bzw. zu erhalten, damit diese in unserer Gesellschaft nicht an Bedeutung verlieren. Von daher halte ich gesellschaftliches Engagement, insbesondere für junge Menschen, für überaus wichtig.

Nicole Seidensticker-Delius
Nicole Seidensticker-Delius
Nicole Seidensticker-Delius, Gesellschafterin und Kulturmanagerin der Textilkontor Walter Seidensticker GmbH & Co. KG, Bielefeld

Warum engagieren Sie sich im Kuratorium der VerbundVolksbank OWL Stiftung?

Der Gesellschaft etwas zurückgeben – das ist immer schon Grund und Verpflichtung für die Familie Seidensticker gewesen, sich in vielfältigster Weise und in unterschiedlichen Bereichen zu engagieren. Mit der Arbeit in der VerbundVolksbank OWL Stiftung werde ich das erste Mal Projekte außerhalb Bielefelds kennenlernen. Ich freue mich darauf und bin gespannt, was mich erwartet.

Was schätzen Sie an der Region Ostwestfalen-Lippe?

OWL ist meine Heimat – hier (in Bielefeld) bin ich geboren und aufgewachsen und nach dem Studium wieder zurückgekehrt. OWL ist lebens- und liebenswert, ist landschaftlichn reizvoll, hat eine lebendige Kulturszene, ist eine sehr starke Wirtschaftsregion und verfügt über eine gut aufgestellte Hochschullandschaft. Und die liegt mitten in Deutschland!

Welche Bedeutung hat aus Ihrer Sicht gesellschaftliches Engagement in der heutigen
Zeit und auch in Zukunft?

Gesellschaftliches Engagement ist für mich ein unbedingtes „Muss“. Es ist ein wesentlicher Beitrag, damit eine Gemeinschaft als Ganzes funktioniert. Wenn wir als Gesellschaft auch in Zukunft erfolgreich und in Frieden leben wollen und dies in einer sehr komplexen Welt, dann sind gesellschaftliche Werte wie Gemeinschaft, Wertschätzung, gegenseitige Unterstützung und Achtung unabdingbar. Diese Werte ergeben sich nicht von selbst, sondern bedürfen der steten Förderung. Gerade die jetzige Pandemie macht die Wichtigkeit dieser gesellschaftlichen Werte sehr deutlich.

Horst Schubert
Horst Schubert
Horst Schubert, Zahnarzt, Bad Lippspringe, und stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrates der VerbundVolksbank OWL

Warum engagieren Sie sich im Kuratorium der VerbundVolksbank OWL Stiftung?

Unsere Stiftung mit ihrem breiten Spektrum an Fördermöglichkeiten ist gut geeignet, durch langfristige finanzielle Begleitung der ausgewählten Projekte nachhaltige Ergebnisse zu sichern. Ich möchte hier helfen, in unserer Region junge Talente zu fördern sowie kulturelle, soziale und wirtschaftliche Projekte zu finanzieren, die besonders unterstützenswert erscheinen.

Was schätzen Sie an der Region Ostwestfalen-Lippe?

Eine Region, die deutschlandweit oft unterschätzt wird. Wir wissen aber, dass sich hier günstige Lebenshaltungskosten mit einem hohen Freizeitwert verbinden. Ich bin hier aufgewachsen und wie viele meiner Bekannten nach dem Studium gerne zurückgekehrt. OWL ist vielseitig von seinen Landschaften, bietet ein breites Kultur- und Sportangebot und hat sich wirtschaftlich gut entwickelt. Ich weiß diese hohe Lebensqualität zu schätzen.

Welche Bedeutung hat aus Ihrer Sicht gesellschaftliches Engagement in der heutigen Zeit und auch in der Zukunft?

Gesellschaftliches Engagement ist der Eckpfeiler für den sozialen Zusammenhalt. Ohne dieses Engagement wären wir in einem reinen Verwaltungsstaat mit verbreiteter sozialer Isolierung der Bürger. Dies wird bei allen gesellschaftlichen Veränderungen auch in der Zukunft so gelten.

Heike Weber-Hansing
Heike Weber-Hansing
Heike Weber-Hansing, geschäftsführende Gesellschafterin der Vario Pool System GmbH, Minden

Warum engagieren Sie sich im Kuratorium der VerbundVolksbank OWL Stiftung?

Für mich bedeutet die Arbeit im Kuratorium, dass ich etwas ganz Wertvolles mitgestalten kann, während es auf der anderen Seite auch gilt, bestehende Strukturen zu wahren und Traditionen zu erhalten. Die Stiftungsarbeit lebt von einem guten Netzwerk. Es ist mir persönlich ein großes Anliegen, dieses Netzwerk mit meiner Arbeit zu unterstützen. Dabei finde ich gerade innovative Ansätze sehr förderungswürdig. Zur VerbundVolksbank OWL pflege ich seit Jahren eine enge Verbundenheit, sodass ich mich gerne und selbstverständlich in das Kuratorium der Stiftung einbringe.

Was schätzen Sie an der Region Ostwestfalen-Lippe?

Meine Wurzeln sind hier in OWL und das möchte ich auch zeigen. Für mich gehört es einfach dazu, mich in der Region, in der ich zu Hause bin, zu engagieren.

Welche Bedeutung hat aus Ihrer Sicht gesellschaftliches Engagement in der heutigen
Zeit und auch in Zukunft?

Ich finde, dass es gerade in der heutigen Zeit wichtiger denn je ist, sich zu engagieren und für eine gute Sache einzusetzen. Viele tolle Projekte konnten durch großes ehrenamtliches Engagement in der Vergangenheit bereits verwirklicht werden. Sie sind eine gute Grundlage und vielleicht sogar für den einen oder anderen ein Vorbild zum Nachahmen.